Ersteinmal eine Sache vorweg. Es gab Zeiten, da war Omtec wahrscheinlich der am heissesten
gehandelte "Geheimtipp" in der Hifi-Szene. Die Fachzeitschriften, Land auf Land ab, waren voll
des Lobes für die Entwicklungen aus Giessen. Das war so Mitte der 80er bis Ende der 90er
Jahre. Dass es danach ein wenig ruhiger um Omtec wurde, lag mit Sicherheit nicht an nachlassender
Qualität, sondern eher - sagen wir mal - an der “begrenzten Lieferfähigkeit”. Obwohl: ich
kann mich nicht beschweren! Alles, was ich in den letzten zwei Jahren bei Manfred Baier bestellt
habe, habe ich auch absolut pünklich geliefert bekommen. Und ich habe berechtigte Hoffnung,
dass sich die Liefersituation und das Drumherum in naher Zukunft noch deutlich verbessern wird.
Mich würde es freuen.
Wie kam ich zu Omtec oder Omtec zu mir?
Ich hatte viel über die Geräte von Manfred Baier (Mr. Omtec) gehört, bevor ich mich entschlossen
habe, seine Verstärker in mein Programm aufzunehmen.
Diesen Schritt zu wagen, trotz der einen oder anderen Warnung von lieben Kollegen und Leuten
die schon einmal etwas bei Omtec bestellt hatten, und von längeren Lieferzeiten berichteten, fiel
mir nicht schwer.
Hier war aber mit Sicherheit auch eine gute Portion Egoismus dabei. Denn, nachdem ich die
Verstärker an verschiedenen Schallwandlern gehört hatte, wollte ich diesen Klang nicht mehr missen.
Ich war komplett begeistert. Das bin ich übrigens noch heute!
Nur hat sich zu meiner Begeisterung noch die Überzeugung gesellt, mit den Omtec Verstärkern
Geräte im Studio zu haben, die sich klanglich vor nichts, aber auch gar nichts, auf der Welt verstecken
müssen. Sozusagen absolut "On the Top".
Den Namen Omtec kenne ich zwar schon lange, nur hatte ich nie die Gelegenheit einmal eine
Kreation von Manfred Baier zu hören.
Vor ca. 10 Jahren, hatte ich den Versuch unternommen, die Phonovorstufe Antares, zwecks
Aufnahme in mein Programm, zum Probehören zu bekommen. Damals blieb es beim Versuch.
Warum auch immer. Heute weiss ich, ich hätte hartnäckiger sein soll.
Wie wurde ich nach so langer Zeit wieder auf Omtec aufmerksam? Reiner Zufall würde ich sagen.
Zum Einen, besitzt Plattenspielerentwickler Hartmut Janßen eine komplette Omtec-Kette,
von der er nachhaltig begeistert ist und diese auch bei der Enrwicklungsarbeit einsetzt.
Zum Anderen war ein lieber Stammkunde von mir auf der Suche nach Class A-Verstärkern allererster
Güte.
Über diese Konstellation kam ich zu einer Omtec Kombi CP-2i Anturion V3 / CA60 V3, die ich bei
mir ausgiebig probehören konnte. Der Eindruck, den diese eher unscheinbare Kombi bei mir hinterlassen
hat war gewaltig! Das hatte ich der "One-Man-Show", aus Giessen, beim besten Willen
nicht zugetraut!
Sie Kennen bestimmt auch das Gefühl, wenn alles stimmt. Zufriedenheit und Freude machen sich
breit, man fühlt sich richtig wohl und legt eine Scheibe nach der Anderen auf. So war es schon
nach sehr kurzer Zeit bei den Omtec's und hat sich, wie schon erwähnt, im Laufe der Zeit noch
deutlich gesteigert.
Hören Sie sich die “Kultverstärker” einfach einmal bei mir an. Ich freue mich darauf.
Andreas Kreft