
Die Beschreibung der Antares habe ich komplett vom Hersteller übernommen.
Ein ausführlicher Erfahrungsbericht wird folgen.
Nur soviel vorweg: Wenn man das Angebot an Phono-Pre's am Markt durchleuchtet, findet man nichts
vergleichbares. Auch nicht für deutlich mehr Geld als OMTEC für den CP-1i Antares verlangt, und das sind
z.Zt. 1.950,-€.
Seit ihrem ersten Auftritt im Jahre 1989 zählt unsere Phonovorstufe zum unverzichtbaren Bestandteil
in der Hifi-Anlage vieler Schallplattenfreunde. Ihre klanglichen Eigenschaften und ihre Vielseitigkeit in Bezug
auf den Anschluß verschiedener Tonabnehmertypen haben diesen Erfolg begründet.
Phonovorstufe CP-1i antares
Erscheinungsjahr 1998/99, aktuelle Version V3 - Januar 2005
Seit Ende 2008 gibt es die Version V4. Diese wurde aber auch
in Gehäusen mit Aufdruck V3 verbaut. Kann aber über die SNr.
identifiziert werden.
Seit Ende April 2010 steht nun auch V4 auf den Gehäusen.
Die lange angekündigte Preisanpassung hat nun auch stattgefunden.
Die Antares V4 kostet nun 1.950,-€. Und das ist immer noch ein Angebot!

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Diese Beschreibung bezieht sich auf die V3.
Die Überarbeitung der Phonovorstufe bot sich im Zusammenhang mit Erkenntnissen über die Netzstrom-Versorgung an, welche auch bei den Class-A-Monoblöcken CA-25 und CA-60 umgesetzt wurden. Die vorliegende Version 3 des antares kommt nun mit unseren neuartigen Technologien: Active-Grounding und Gradienten-Netzteil.
Hinzu kam bereits bei der Version V2 die Überlegung, das Tonabnehmersystem als belastbaren Generator anzuschauen, bei dem die Anpassung an einen bestimmten Lastwiderstand überflüssig wird.
Sie sind mit der Wiedergabequalität von Ihren Schallplatten zufrieden?
Das waren wir auch.
In ihrer neuen Form ist unsere Phonovorstufe CP-1i antares für all jene Musikliebhaber interessant, die bei ihren Schallplatten das Maximum an Klangfarben und Dynamik erleben wollen. Schnelligkeit und das hohe Auflösungsvermögen befinden sich im Einklang mit einer souveränen dynamischen Linearität.
Tonabnehmer anschließen
An unsere Phonovorstufe können alle bekannten Tonabnehmersysteme angeschlossen werden, die vom Prinzip her Magnetsysteme (MM) oder Moving-Coil-Systeme (MC) sind. Beschränkungen sind bisher nicht bekannt.
Pro Kanal ist ein ‘unsymmetrischer’ Eingang und ein ‘symmetrischer’ Eingang vorhanden. Verwenden Sie den unsymmetrischen Eingang mit Cinch-Steckern um MM-Tonabnehmer oder MC-Systeme mit hoher Ausgangsspannung anzuschließen (sog. High-Output-MC). Dieser Cinch-Eingang ist lediglich aus Gründen der Kompatibilität vorhanden. Es ist ein Standard-Eingang, wie ihn andere Geräte auch besitzen.
Für den symmetrischen Eingang sind MC-Tonabnehmer mit normaler bis niedriger Ausgangsspannung geeignet. Diese werden erdfrei symmetrisch (engl. balanced) an den Mini-XLR-Buchsen angeschlossen. Jedem CP-1 antares liegt ein entsprechendes Paar der passenden Stecker bei, damit der Bau eines geeigneten Verbindungskabels zum Tonarm keine Probleme bereitet.
Abbildung Rückseite: v.l.n.r: Spannungsversorgung 9-polige SubD-Verbindung zum Netzteil.
Rechts davon die Cinch-Ausgangsbuchsen. In den beiden Sektionen rechts vom Ausgang die Eingänge: unten Cinch, oben Buchsen vom Typ Binder 711 (Mini-XLR mit Schraubgewinde).
Neue Betriebsart ermöglicht neues Hören
Neben den bekannten Betriebs- oder Anschlußarten (Symmetrisch und Unsymmetrisch) wartet die Phonovorstufe CP-1i antares mit einer völlig neuen Betriebsart des Tonabnehmers auf:
Der Kurzschlußbetrieb
wurde von omtec entwickelt und erstmals in unserer Phonovorstufe eingesetzt. Dabei wird das TA-System nicht mehr mit einem Widerstand als Lastimpedanz betrieben. Beim Kurzschlußbetrieb (engl. Voltage ShortCut VSC) ist der Eingangswiderstand des CP-1i antares (nahezu) Null Ohm, was praktisch bedeutet, daß das Tonabnehmersystem auf einen Kurzschluß arbeitet. An der TA-Spule baut sich kaum noch eine nennenswerte Ausgangsspannung auf. Stattdessen wird der im System durch die Nadelbewegung generierte Strom maximal groß. Eben dieser Generator-Strom wird dann in der Phonovorstufe verstärkt.
Ein Vorteil dieser Methode besteht im sofortigen und vollständigen Abfluß der bewegten Elektronen. Weder in der Spule (mit ihrer Induktivität) noch in den Kapazitäten der Verbindungskabel wird jetzt nennenswert Energie gespeichert.
Besondere Bedeutung erlangt der sogenannte Kurzschlußbetrieb für den Tonabnehmer noch aus einer anderen Richtung: Eigentlich alle Systeme besitzen entweder im Hörbereich oder darüber eine Resonanz, die sich auf den Frequenzgang auswirkt. Manche Tonabnehmer erhalten hierdurch eine unnatürlich kantige Hochtonwiedergabe, die der Laie dann gern als ‘analytisches Klangbild’ bezeichnet. Wie auch immer. Mechanisch bedingte Resonanzen der Tonabnehmer werden im Kurzschlußbetrieb auf elektrischem Wege durch das System selbst gedämpft. Wir kennen den Vorgang beim Lautsprecher, bei dem die Membranbewegung durch den Ausgangswiderstand des Verstärkers bedämpft wird.
Wir halten dies für eine bedeutende Entdeckung, denn die Wiedergabe von Schallplatten ist wesentlich bereichert:
Musikalisches Geschehen, Klangfarben, Lebendigkeit und Räumlichkeit stehen in einer unglaublichen Realitätsnähe vor dem Hörer.
Bei der V4 gab es nur einige kleinere Verbesserungen, die sich klanglich aber sehr positiv auswirken. Das Grundrauschen ist, kaum zu glauben, da es auch bei V3 schon überdurchschnittlich leise war, nochmals verringert. Die Souveränität
der Wiedergabe, gerade auch bei sehr komplexen Passagen, hat ebenfalls einen deutlichen Qualitätssprung gemacht. Auch wenn man das als Besitzer einer V3 kaum glauben mag.

