Accuphase E-560

Der neue Class-A ACCUPHASE Vollverstärker E-560 steht mittlerweile in der dritten Generation für innovative Verstärker Technik und ist nun ein weiter verbessertes und komplett überarbeitetes Nachfolgemodell, das in dieser Kategorie ganz an der Spitze steht.
Höchste Ingenieurkunst, Handarbeit und nach strengsten Kriterien selektierte Bauteile aus Japanischer Fertigung sowie eine penible Endkontrolle sorgen für jahrzehntelange Freude an der Musik.
Ein hoher Dämpfungsfaktor von 200 und die Fähigkeit selbst bei Impedanzen von 1 Ohm absolut stabil zu arbeiten, macht den E-560 zum perfekten Spielpartner nicht nur an wirkungsgradstarken Lautsprechern.
Der E-560 eignet sich auch hervorragend zum Einsatz im Multi-Amping zusammen mit einer separaten Stereo-Endstufe.


 

Mit dem Accuphase E-560 in den Vollverstärker Olymp

Meine Erfahrungen:

Da es sich sicherlich schon rumgesprochen hat, dass alle Accuphase Geräte perfekt verarbeitet sind und die Bauteilequalität ebenfalls über jeden Zweifel erhaben ist, beschränke ich mich auf das Wesentliche,
den Klang.
Die ersten Eindrücke sammelte ich mit der neuen Acapella Harlekin MK II. Verkabelt war das Ganze
mit TMR. Ramses XLR und Lautsprecher Kabel.

Der E-560 spielt schon gleich nach dem Einschalten auf einem sehr hohen Level. Aber nach einer Warmspielphase von ca. 20 Minuten taute der Accuphase Bolide förmlich auf. Zu den von Anfang an schon vorhandenen üppigen Klangfarben und seiner fantastischen Plastizität, gesellte sich nun noch eine Transparenz, die man so wahrscheinlich nur bei Accuphase Class A Geräten zu hören bekommt. Was ich meine ist, transparent können einige Verstärker am Weltmarkt. Nur wird dies in sehr vielen Fällen mit einer zu schlanken, ausgedünnten und auf Dauer zu nervigen Wiedergabe erkauft. Damit wird Langzeithören zum Problem. Ganz anders beim E-560. Stundenlanges hören ist vorprogrammiert.
Tonhöhengenauigkeit, natürliche Klangfarben und Transparenz sind das Eine. Wenn allerdings die Dynamik und das Timing nicht stimmen, ist die Darbietung trotzdem nur zweit- oder gar drittklassig. Das passiert den Accuphase Entwicklern allerdings nicht. Ich finde, dass ist sogar die Schokoladenseite des E-560. Wenn man bei einem Verstärker auf diesem Niveau überhaupt Einzelkriterien bewerten sollte.
Das Fazit meiner ersten Hörsession lautet: Ein fantastischer Vollverstärker mit mehr als überzeugenden Allroundeigenschaften, der sich niemals in den Vordergrund stellt, sondern immer die Musik ins Rampenlicht rückt.

Für meinen zweiten Hörtest wurde der E-560 mit den Acapella La Campanella MKII verbunden.
Ein Lautsprecher, der auf der einen Seite Musikgenuss in nie geglaubter Güte zulässt, auf der anderen Seite aber auch als Messinstrument fungiert, das ganz genau entlarvt, wenn in einer Kette etwas nicht stimmig ist.
Ich war jedenfalls überzeugt, ersteres zu erleben. Und genau so geschah es. In gleichem Maße, in dem die La Campanella, der nicht mal halb so teuren Harlekin klanglich überlegen sind, steigerte auch der E-560 seine Darbietung. Absolut schlüssig. In allen Einzelkriterien einfach überragend.
Aber auch in dieser Kombination spielt die Musik die erste Geige, nicht der Verstärker.
Das ändert sich auch nicht mit den faszinierenden Kabeln der Klang Manufaktur. Der E-560 kann auch mit ihnen sein volles Können entfalten. Extrem sauber (äußerst verzerrungsarm), homogen und mit wunderbaren dynamischen Fähigkeiten ausgestattet, lässt der Accuphase E-560 keinen Zweifel daran, dass er den Thron im Vollverstärker-Olymp für sich beansprucht.

Hat er ihn verdient? Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Termin und beurteilen Sie es selbst.
pfeil